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Ortsgeschichte 1901 - 1911
- 1901
312 Kinder besuchten die Agaer Schule. Laut Gesetz durfte ein Lehrer 80 Kinder unterrichten.
- 1902
Hermann Müller in Kleinaga eröffnet einen Schmiedebetrieb. Heute ist dies die Seligenstädter Straße 5.
- 1903
Sidonin Matthes wird Hebamme in Aga.
- 1904
Gründung der Erholungsgesellschaft zu Aga. Der Zweck der Gesellschaft ist, sich durch gegenseitige,
gesellige und freundliche Unterhaltung angenehme Abende zu verschaffen.
- 1906
Einweihung der neuen Schule in Großaga gegenüber Pfarrhaus. Kosten ohne Land 18.000 Mark.
- 1907
Zum 200jährigen Bestehen des Gasthofes Schwarzer Bär in Kleinaga veranstaltet der Besitzer, Gustav
Grübe, einen historischen Umzug durch das Dorf.
Brannte der untere Gasthof “ Zum weißen Schwan” in Großaga ab. Im selben Jahr brannte auch der Gasthof
von Max Fischer in der Pfarrgasse ab.
- 1909
Der abgebrannte Gasthof ”Zum weißen Schwan” in Großaga wurde wieder aufgebaut. Otto Schmidt´s
Bauerngut in der Haingasse wird Opfer der Flammen.
- 1910
wird die Schmiede in Kleinaga von Schmiedemeister Alfred Löscher übernommen. Vom Wagenrad bis zum
Fahrrad, vom Hufbeschlag bis zum Brunnenbau reichte das Leistungsangebot. Eine Tankstelle wurde auch
betrieben.
Zapfsäule Löscher
Gasthof “ ZumWeißen Schwan” Großaga
- 1911
In Großaga und Lessen gibt es erstmalig elektrisches Licht in den Haushalten. Das Wohnhaus der Familie
Dölitzsch am Markt in Großaga brennt nieder.