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Ortsgeschichte 1626 - 1772
- 1626
Rittergut Kleinaga wird von Meinhard von Etzdorf an den Obristenwachtmeister Heinrich Bernhard von Metsch
verkauft.
- 1745
Bis 1747 wird unter Johann Gottfried Thienemann das Pfarrhaus in Großaga erbaut.
- 1752
Großer Wetterschlag über Großaga um 12 Uhr, so "daß man nicht anders gedacht, als denn der jüngste Tag
käme."
- 1754
Der Blitz schlägt in den Kirchturm ein, beschädigt den Altar, ohne zu zünden.
- 1760
Im 7jährigen Krieg plündern preußische Husaren in Lessen, Groß- und Kleinaga. Der Kammergutspächter muß
350 Taler,der Pfarrer 50 Taler zahlen.
- 1765
Bei einem Großfeuer in Kleinaga fielen acht Wohnhäuser oder Bauernhöfe den Flammen zum Opfer. Dabei ver-
brannte auch das Orginal der Kleinaga Statuten.
Pfarrhaus Großaga
- 1771
Die Kleinaga Statuten wurden erneuert.
Außer der Kirche und der Pfarrei gab es in der Gemeinde keine weiteren Häuser die mit Dachziegel gedeckt
waren. Feuersignal geschah durch Stürmen mit der großen Glocke dem Handhammer und dem Hornsignal.
- 1772
Großes Hungerjahr " Alle Gerste auf dem Feld ersoffen, das Korn schlugen die Schloßen zuschanden. Nicht
einer hat den Kornsamen erbaut, auch nicht wiedererhalten, was an Gerste ausgesät.wurde. Einer wie der
ander hat Samen und Brot kaufen müssen"